Spinatspätzle

Spinatspätzle haben die moderne Küche längst erobert, sie sehen nicht nur appetitlich aus sondern schmecken und duften herrlich. Leider sind nicht alle Spätzle die Ihnen grün serviert werden wirklich mit frischem Spinat, sondern eher mit Spinatpulver gemacht, sehen Sie mal auf die Zutatenliste. Spinatspätzle müssen wirklich immer mit frischem oder tiefgefohrenem Spinat gemacht werden.

Rezept für Spinatspätzle.

Wenn Sie es sich einfach machen wollen, nehmen Sie tief gefrorenen Spinat und mischen den sobald er aufgetaut ist unter den Teig. Gibt auch Spinatspätzle, schmecken auch, sehen aber nicht sonderlich schön aus, eher so grün gesprenkelt. Schneller und mit einem wesentlich besseren Ergebnis geht es mit frischem Spinat, am besten Baby Spinat. Den Spinat 2 bis 3 Minuten auf das Spätzlewunder legen, abdecken und über heissem Wasserdampf dünsten. Anschließend pürieren und unter den Teig mischen. Auch lecker, den gedünsteten Spinat einfach unter die fertigen Spätzle mischen. Spinat gibt es fast das ganze Jahr frisch im Gemüseregal. im Frühjahr dann vermehrt Bärlauchspätzle zum Einsatz.

Spinatspätzle

Zutaten:

350 g Baby Spinat  oder Bärlauch
400 g Mehl; 4 Eier
Flüssigkeit; Muskatnuss
Bärlauch
Spinatspätzle mit frischen Spinat zubereitet duften herrlich und schmecken richtig lecker. Und frische Spinatspätzle können Sie nirgends kaufen, nur selbst machen. Gekaufte Spätzle mit Spinat haben fast nur die grüne Farbe mit echten selbst und frisch gemachten Spätzle gemeinsam.

Zubereitung:

Topf mit reichlich Salzwasser ( 4 bis 5 lt ) zum Kochen bringen. Das Spätzlewunder auf den Topf legen, den Spinat darauf und abdecken.
3 bis 4 Minuten im Dampf garen, er fällt dabei zusammen was gewollt ist.
Den Spinat mit einem Pürierstab zu einer feinen Masse zerteilen und in eine Schüssel geben. Eier, Salz und Muskatnuss dazu geben und das Ganze vermischen. Langsam das Mehl und die Flüssigkeit darunter rühren solange bis ein zähflüssiger Teig entsteht.
Nun den Teig durch das Spätzlewunder in das leicht kochende Wasser schaben. Sobald die Spätzle oben schwimmen heraus nehmen.
Fertig sind die leckeren Spinatspätzle.

Spinat oder Bärlauch?

Wenn Sie frischen Bärlauch (Die Erntezeit beginnt Mitte Februar und endet Mitte Mai) bekommen, nehmen Sie natürlich Bärlauch. Der gibt den Spätzle eine sehr würzige Note. Die restliche Zeit des Jahres verwenden Sie Spinat.

Und noch ein weiteres Rezept mit Spinatspätzle

Zutaten: 

400 g Mehl
2-3 Eier
200 bis 250 ml Wasser
250 g frischen Spinat oder Bärlauch
Salz, frisch geriebene Muskatnuss
2 EL Butter oder Margarine

Frischer Spinat

Und so geht´s

Bei den grünen Spätzle scheiden sich die Geister. Die einen sagen, der Spinat muss unbedingt frisch vom Acker sein. Andere sparen sich den Aufwand (Spinatblätter auszupfen, waschen und hacken) und greifen gleich zum Tiefkühl-Spinat. Achten Sie beim Einkauf darauf, keinen Sahnespinat zu nehmen. Einfacher Blattspinat oder TK Spinat ohne Blubb sind sehr gute Alternativen, zumal Sie hier nach eigenem Geschmack würzen können.
Vorbereitung: Frischen Spinat putzen, dabei dicke Blattadern entfernen, mindestens 2 Mal durch frisches Wasser ziehen damit auch noch das letzte Sandkorn heraus gewaschen wird. Sie können nun wie oben beschrieben den Spinat erst einmal auf dem Spätzlewunder dämpfen oder Sie möchten ganz frischen Spinat dann hacken Sie die Blätter sehr fein. Noch besser geht das mit dem Fleischwolf oder mit dem Passierstab. Würzen Sie die grüne Masse mit Salz und Muskat. Jetzt rühren Sie aus Mehl, Eiern, Wasser und dem kleingehackten Spinat wie gewohnt den Spätzleteig. Durchs Spätzlebrett ins kochende Salzwasser schaben, abschöpfen und gleich danach mit einem guten Stich Butter verfeinern. Himmlisch!
Das schmeckt dazu: Eigentlich passt jedes Fleischgericht dazu. Vom Braten, über den falschen Hasen bis zu lecker braun gebratenen saftigen Hackbällchen (Fleischpflanzerl, Buletten).

Spinatspätzle