Käsespätzle

Käsespätzle

Käsespätzle

Käsespätzle haben längst ihr "Schwäbisches Schattendasein" verlassen und sich zu einer Spezialität entwickelt, die weltweit Ihre Liebhaber hat. In Deutschland werden Sie inzwischen diese schmackhafte Gericht in jeder Stadt, egal ob in Stuttgart, Berlin, Hamburg oder Köln, auf den Speisekarten in guten Restaurants finden.

Vorbereitung:

Für selbstgemachte Käsespätzle sollten Sie wenn Sie es noch nicht haben, spätestens 2 Tage vorher, besser noch eine Woche vorher das Spätzlewunder bestellen

 Expertentipp: 
Der Geschmack Ihrer Käsespätzle hängt sehr stark vom verwendeten Käse ab. Verwenden Sie standardmäßig Emmentaler oder Edamer, wenn Sie es würziger mögen gerne Bergkäse. Sie können aber auch einfach die Käsereste aus Ihrem Kühlschrank mischen und sich überraschen lassen.

Alles wichtige über Käsespätzle

  Zubereitungszeit: 20 Min

  Schwierigkeitsgradt:leicht

  Schärfegrad: nicht scharf

  Kosten: gering

  Brennwert: je nach Käse ca. 650 Kcal/Port.

Schwäbische Käsespätzle:

1. Vorarbeiten

Den Käse reiben. Als Käse für schwäbische Käsespätzle eignet nimmt man normaler Weise Emmentaler. Wenn Sie es aber lieber milder möchten nehmen Sie Gouda oder Edamer. Wer es richtig würzig möchte nimmt Bergkäse, frisch gerieben und dann lieber etwas mehr. Zwiebel in dünne Scheiben oder Ringe schneiden.

Einen Topf mit ca. 5 lt Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

Aus Mehl, Eier, Salz und Wasser einen einen zähflüssigen Spätzleteig nach Grundrezept schlagen. Beiseite stellen.

Zutaten für Spätzle

2. Zwiebeln abschmelzen

Zu den Käsespätzle gehören immer abgeschmelzte Zwiebel. Also die Zwiebeln schälen und in feine Scheiben schneiden. Wenn Sie dafür einen Hobel nehmen, bitte die Wurzeln daran lassen, so hält die Zwiebel besser zusammen. Als Profi schneiden Sie die Zwiebeln natürlich von Hand. Reichlich Butter in eine Pfanne geben und erwärmen, die Zwiebeln dazugeben und unter ständigem Wenden bräunen.
Vorsicht beim Zwiebeln abraten. Zwiebeln werden ab einem gewissen Punkt schnell schwarz und bitter.
Die Zwiebeln nun in der Pfanne warm stellen, die heiße zerlassene Butter hilft später den Käse in den Spätzle zu schmelzen.

Zwiebel schneiden

3. Spätzle zubereiten

Zwischenzeitlich sollte das Wasser kochen. Legen Sie das Spätzlewunder auf den Topf und schaben Sie nun die erste Portion (ca. 1/3 des Teiges) nach Anleitung in das leicht kochende Salzwasser. Sobald die fertigen Spätzle (Knöpfle) oben schwimmen, diese herausfischen und in vorgewärmte Schüssel geben. Ein Drittel vom geriebenen Käse darüber streuen. Vorgang noch zweimal wiederholen. Als oberste Schicht die gerösteten Zwiebeln dazugeben.Sofort servieren. Dazu gibt es Kopfsalat.
Guten Appetit!

Käsespätzle Pfanne
Wenn ich auf Messen mein Spätzlebrett vorführe, koche ich natürlich immer wieder KÄSESPÄTZLE. Nach diesem Rezept... Damit habe ich schon manchen hartnäckigen Spätzle Verweigerer zum Spätzle Freund gemacht habe, schmeckt auch echt lecker und macht süchtig. Käsespätzle frisch und selbst gemacht, werden nicht nur heiß gegessen sondern auch heiß geliebt. Egal ob in Nord- Ost- West- oder Süddeutschland.
Übrigens: Käse frisch gerieben, schmeckt besser als frisch gekauft!



Hier noch ein Rezept für original Schwäbische Käsespätzle:

Der Schwabe isst normaler Weise Freitags seine Käsespätzle, dazu ein grüner Salat. Ganz echte Schwaben essen auch noch einen warmen Kartoffelsalat dazu, wie gesagt aber nur ganz echte Schwaben. A Viertele Trollinger darf natürlich auch nicht fehlen.
Zutaten: 400 g Mehl; 5 bis 6 Eier (Ja der Schwabe spart nicht wenn es um Spätzle geht, do nemmt ma koi Wasser woischt); Salz; eine Prise von Muxel´s Spätzleteigwürzer; 300 g Schweizer Käse; 3 bis 4 Zwiebel;30 g Butter;2 EL Semmelbrösel

Zubereitung:

Aber bei den Schwäbischen Käsespätzle fangen wir natürlich mit dem Teig an:
Mehl und Eier, Salz, Muskatnuss und eventuell trotzdem etwas Flüssigkeit (Milch oder Wasser) zu einem zähflüssigen Teig vermischen. Schwäbischer Spätzle Teig wird mit einem Holzkochlöffel geschlagen, oder sogar ganz traditionell mit der ganzen Hand, kräftig, damit möglichst viel Luft darunter kommt. Mein Tipp, nehmen Sie aber ruhig trotzdem Ihren Mixer (Knethaken), ich nehme am liebsten den Zauberstab, Sie dürfen es sich ruhig leichter machen, denn im Endergebnis merkt niemand den Unterschied. Den Teig ruhen lassen.
Die Schwäbische Hausfrau macht Ihren Teig schon am Vormittag, damit er schön ziehen kann, und es heißt: "Jedes Mal wenn Du vorbei kommst, den Teig nochmal 5 Minuten kräftig schlagen!"
Das ist nun meiner Meinung nach zu viel des Guten.
Einen großen Topf mit ca. 5 Liter Salzwasser zum Kochen bringen. Zwischenzeitlich den Käse reiben. (Gibt es auch fertig gerieben, aber frisch gerieben ist aromatischer) Die Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und die in Ringe geschnittenen Zwiebeln dazu geben. Die Zwiebel langsam unter ständigem Rühren bräunen. (Vorsicht von braun bis schwarz geht fast ohne Übergang) Zum Schluss noch die Semmelbrösel über die Zwiebel geben, eventuell noch Butter damit es schön flüssig bleibt. Warmhalten.
So nun die Spätzle portionsweise durch das Spätzlewunder in das leicht kochende Wasser schaben, sobald diese oben schwimmen mit einem Schaumlöffel herausnehmen und in eine vorgewärmte Porzellan Schüssel geben. Geriebenen Käse darüber streuen. Dies wiederholen Sie bis der ganze Teig verbraucht ist.
Zum Schluss geben Sie die gebräunte Zwiebel mit der Butter oben darüber.
Entweder Sie mischen nun das Ganze durch oder Sie lassen es so, was echt Schwäbisch und richtig ist, Mischen oder Nichtmischen, darüber streiten sich die Schwäbischen Geister.Grüner Salat dazu, fertig ist das fleischlose Freitagsgericht! Schwäbische Kässpatzn. Schmeckt so gut, dass es aber auch als Sonntagsmenü durchgeht.

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Kommentare

  • Ralf
    .
    Sehr gut beschrieben. Danke

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