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Muxels Spätzle Küche

 

Schwäbischer Zwiebelrostbraten

Rezept zum Kochen und geniessen

Im Schwabenland gehört der Schwäbische Rostbraten zu den ganz erlesenen Gerichten.
 
Er steht an erster Stelle wenn ein Festtags Essen zubereitet werden soll. Zum Schwäbischen Rostbraten gehören natürlich selber gemachte Spätzle, gekaufte wären wohl Frevel. Dazu a Viertele Rotwein natürlich ein Trollinger und der Schwabe fühlt sich wie im Himmel.
Ganz im Gegensatz zu der landläufigen Meinung zum „Sparsamen Schwaben“ darf beim Zwiebelrostraten auf keinen Fall gespart werden.
Also ich gehe zum Bio Metzger und suche mir ein schön marmoriertes Stück Rostbraten / Rumpsteak aus. Bitte wirklich zum Metzger Ihres Vertrauens gehen, denn mit dem Fleisch steht und fällt beim alles beim Rostbraten. Die Meinungen gehen allgemein ein wenig auseinander, aber ich lege mein Fleisch in einer Porzellan Schüssel mindestens einen Tag im Kühlschrank ein. Allerdings ohne irgendwelche Zusätze in Olivenöl.
Zutaten für 4 Personen
 
Für den Rostbraten
4 gut abgehangene Rumpsteaks ca. 200 g
Schön mit Fettrand
Gutes Oliven oder Rapsöl
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Salz
 
Für die Soße
0,2 lt. trockener Rotwein
Kalbsbratenfond
2 – 3 EL Madeirawein
1 Zweig Thymian
Frisch gemahlener Pfeffer
Salz
Für die abgeschmälzten Zwiebeln
4 – 6 mittelgroße Zwiebeln
3 EL Butterschmalz
Pfeffer und Salz
Für die Spätzle
400 g Mehl; 4 bis 5 Eier
Etwas Wasser oder Milch
Kurkuma und Muskatnuss
Salz
Ein Kopfsalat, eventuell auch Endivien oder Eisbergsalat
 
 
Zubereitung
Bevor es richtig losgeht, das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, mindestens eine Stunde stehen lassen es sollte Zimmertemperatur haben.
Wir beginnen am einfachsten mit dem Spätzleteig. Geben Sie als erstes die Eier in eine Rührschüssel, Salz dazu, Kurkuma und Muskatnuss, oder wenn Sie haben unseren Spätzleteig Würzer. Nicht zu viel, Kurkuma macht Ihre Spätzle schön gelb, das kann nur dann weggelassen werden wenn Sie Eier von glücklichen Hühnern haben. Geben Sie nach und nach das Mehl dazu, also immer wieder schlagen bis der Teig dicker wird, je nachdem wie viele Eier und wie groß diese sind geben Sie dann wieder Wasser oder Milch dazu bis Sie das gesamte Mehl verbraucht haben und das Endprodukt ein zähflüssiger Teig ist. Der Teig darf nun ruhen.
 
 
Sie machen zum ersten Mal Spätzle? Herzlichen Glückwunsch, dass Sie damit anfangen! Sie möchten ganz sicher sein, alles richtig zu machen: Dann finden Sie hier eine ausführliche Anleitung.
 
 
So nun einen Topf mit 4 -5 lt Salzwasser zum Kochen bringen.
Bitte nun auch den Backofen auf 90 C vorheizen.
Wenden wir uns der Rostbraten Soße zu. Der echte Schwabe ertränkt sein Fleisch und seine Spätzle in seiner Soße, es darf aber auch ein bisschen weniger sein.
Bratenfond in 3/4 lt  Wasser auflösen. Den Rotwein mit dem Bund Thymian auf die Hälfte einkochen lassen, den Bratenfond dazugeben und alles zusammen wieder auf ca ½ lt einkochen. Auch das nun auf die Seite stellen.
 
Zwischenzeitlich den Kopfsalat putzen und abtropfen lassen, Salatsoße anrühren, zum Zwiebelrostbraten eine ganz einfache Soße: Öl, Essig, Salz und Pfeffer.
 
Über so einen echten Schwäbischen Rostbraten gehören natürlich Berge von Zwiebel. Also die Zwiebeln schälen, aber so dass die Wurzel dranbleibt, denn wir werden die Zwiebeln mit einem Hobel in dünne Scheiben hobeln und die Wurzel hält die Zwiebel zusammen. Durch die Wurzel stechen Sie dann, wenn die Zwiebel kleiner werden eine Gabel, ist besser beim Hobeln für die Finger, falls Sie keinen Restehalter haben. Ganz Geübte dürfen die Zwiebeln natürlich auch mit einem Messer in ca. 2 mm dicke Scheiben schneiden.
So nun das Butterschmalz in der Pfanne schön heiß werden lassen und die Zwiebelringe Hineingeben. Etwas salzen und nun langsam andünsten lassen um sie dann schön knusprig braun zu braten. Vorsicht, Zwiebeln dunkeln nach dem Braten noch etwas nach.
Die Zwiebeln herausnehmen erst auf Haushaltspapier legen, damit das überschüssige Fett weggeht und dann auf einen Teller geben und Warmstellen. Die Pfanne nicht reinigen das verbleibende Butterschmalz gibt dem Rostbraten Geschmack.
 
Der Backofen sollte nun vorgeheizt sein und es kann losgehen.
 
Die Rumpsteaks mit dem Handrücken eindrücken und den Fettrand an mehreren Stellen einschneiden, damit sich das Fleisch nicht wölbt. In die Pfanne reichlich Olivenöl geben und sehr heiß werden lassen. Die Rumsteaks nun von jeder Seite 3 Minuten scharf anbraten, heraus nehmen, auf eine Platte legen und in den vorgeizten Ofen geben. Dort bei 90 C ungefähr 15 – 20 Minuten schonend garen.
 
Während der Zwiebelrostbraten vor sich hin gart, widmen wir uns den Spätzle und dem Salat. Unser Spätzlewasser dürfte jetzt kochen, achten Sie darauf dass es nicht zu sehr kocht, geben Sie den Teig auf unser Spätzlewunder und schaben Sie diesen ins Wasser. Zum Schwäbischen Rostbraten gehören natürlich etwas längere Spätzle, also schön auf der Rundung arbeiten, wie lange Spätzle gemacht werden können Sie auch hier nochmals nachsehen. Sobald die Spätzle oben schwimmen herausnehmen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken und Warmstellen.
 

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Email: bestellung@muxel.de

 
Salat anmachen.
 
So nun die Zwiebeln nochmals kurz in der Pfanne erhitzen, herausnehmen, den Bratensatz mit einem Kochlöffel vom Boden lösen und den beiseite gestellten Bratenfond dazugeben, nach Geschmack würzen und abschmecken. Das Fleisch aus dem Ofen nehmen mit reichlich Pfeffer und etwas Salz würzen, eventuell ausgetretene Bratensäfte zur Soße geben und diese mit etwas eiskalter Butter abbinden.
 
Die Zwiebel reichlich über den Rostbraten geben, mit Spätzlen und Salat servieren.
 
Geniessen !!!
 
 
 
 
 
Schwäbischer Zwiebelrostbraten
Eine kulinarische Reise durch das Spätzle - Land
 
 
sollte auch in diesem reizvollen Städtchen vorbeiführen. Blaubeuren ist mit seinem Blautopf wohl weit über die Grenzen Deutschlands berühmt. Der Blautopf ist mit seinen 21 Metern Tiefe eine der größten Quellen Europas. Noch interessanter dürfte aber die gigantische Höhle sein, die teilweise mit Luft gefüllt, herrliche Tropfsteingebilde über und unter Wasser  beherbergt. Im Blautopfhaus berichtet ein Film von einem Pforzheimer Höhlenforscher über seinen Tauchgang der ihn 1250 Meter in diese gigantische Höhle führte.

 

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